Der wendische Ort "Mocrianici" (nasser Ort) wurde erstmals
im Jahre 948 in einer Urkunde von Otto I. genannt.
Germanische Stämme eroberten den Ort bereits 983.
Im 11. und 12. Jahrhundert wurden die Befestigungsanlagen errichtet. Wassergraben, Mauer
und Stadttore mit Türmen schützten die Bewohner Möckerns.
Das älteste Gebäude der Stadt, der Bergfried der Burg, soll bereits aus Zeiten Karls des
Großen stammen.
1840 erfolgte der letzte Umbau der Burg zum Schloß im englischen Tudor-Stil nach Plänen
des Grafen Wilhelm vom Hagen. Der Schlosspark steht heute unter Denkmalschutz.
Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind , die St. Laurentius-Kirche mit
einem Scheibenkreuzgrabstein aus dem Jahre 1407 und das Hofmeisterhaus.
Über die Landesgrenzen hinaus ist Möckern schon zu DDR-Zeiten durch eine Geflügelaufzucht- ,Geflügelmastanlage und einem eigenen Geflügelschlachthof (ehemals KIM-Möckern) mit dem Produkt "Gold-Broiler" (im Volksmund
"Gummi-Adler") bekannt geworden.